Auch Gladbach spielt in der Bundesliga

Ausgeschrieben ein heißer Kandidat für den längsten Clubnamen der Welt, nennen sich die nicht wenigen Anhänger des Vereins für Leibesübungen schlicht Gladbacher oder eben auch Fohlen. Gibt es eigentlich einen Anti-Borussia-Chant mit Reim auf Dieter Bohlen?

Europas Mannschaft des Jahres 1975 hat in der vergangenen Saison die “stärkste 2. Liga aller Zeiten” zeitweise pulverisiert, weniger in der Tabelle, mehr auf dem Platz. Und wer schnell viel Vorsprung hat, testet eben verstärkt die Rückenlehne. Wie die Mitaufsteiger Hoffenheim und Köln setzt man in der Hennes-Weisweiler-Allee auf junges Gemüse, in der Startaufstellung dürfte Oli Neuville regelmäßig die Bundesligaspiele seiner Mitspieler alleine aufwiegen. Bester Neuzugang ist der gebürtige Schleswieger Jan-Ingwer Callsen-Bracker, doppelte Doppelnamen hat nun mal nicht jeder.

Jedenfalls aber müssen die offensiven Dreiecksbeziehungen Rösler-Marin-Neuville und Paauwe-Ndjeng-Friend erstmal aufgehalten werden. Weitere Karmapunkte gibt es für den überaus schönen Titel “Stadion im Borussia-Park” und die tollen Header auf der Homepage. Außerdem ist Gladbach der einzige Bundesligist, bei dem noch Goldene Händchen gefragt sind. Und wenn dann noch Marko Marin den Ballack ablöst, ist im Prinzip alles paletti, tief im Westen.


[foto:marcelmeier, tolles flickr-Album übrigens]

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