Hornby-Syndrom auch im Hause Amos

A Quieter Life ist der letzte Post vom Freitag betitelt. Schön wäre das. Aber nein. Doch so unruhig kann ein Leben gar nicht sein, um nicht endlich auch mal Tori Amos ins Blog zu zerren. Ich habe damals “Cornflake girl” für einen unschlagbar guten Songtitel gehalten, auch wenn ich den Text an sich wohl bis heute nicht hundertprozentig verstanden habe. Ich habe sie mal im Berliner ICC live gesehen, aber da war sie totalerkältet und man sollte Klavierkonzerte im ICC generell nicht zulassen. Ich habe jetzt einige Zeit überlegt, aber partout keine Assoziation zwischen Tori Amos und dem Schönen Sport hinbekommen.

Aber mittlerweile habe ich hoffentlich genug geschrieben, um aus einem Galore-Interview folgendes zu zitieren:

Aber im Grund genommen lebe ich meinem Mann zuliebe in England. Sie müssen wissen, dass ich ein zauberhaftes Strandhaus in Amerika besitze – aber er kann dort nicht hinziehen.
Warum nicht?
Als er mir den Heiratsantrag machte, sagte er: „Ich will wissen, wie du aussiehst, wenn du 80 bist und den Gartenpfad entlang schlurfst. Aber es muss hier in England sein.“ Die Wahrheit ist: Er kann den FC Arsenal nicht verlassen. Irgendwie bin ich auch nur eine Fußballerfrau.

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