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"Guido Erhard tried to write a book. The working title, he said, was: "Truth Be Told – A Life on the Brink". He said the book would "give other people hope and courage". He didn't say it was also a way of coming to grips with his own demons, but he didn't have to. "Truth Be Told" was never published, because on a cold, dark and snowy Thursday in February 2002, Erhard hurled himself in front of an incoming high-speed train at Offenbach main station." [via probek]
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Vielleicht, aber nur auch ganz vielleicht, kann der Suizid von Robert Enke tatsächlich eine über das Mediengedöns hinaus gehenden Effekt haben. Allüberall wird die Frage nach den Auswirkungen gestellt. Reinhard Rauball schwafelt im Sportstudio von grundsätzlich neuen Sichtweisen in Fußball, Sport und Leben.
Diese Art von Betroffenheitsorgien (auch von Jackson unerreicht: Lady Di), zeichnen vor dem Hintergrund einer eigentlich untolerierbaren Weg-Schau-Haltung unserer Gesellschaft ein bizarres Bild. Was wird sich ändern?
Werden sich die Medien ändern in ihrem Bestreben, möglichst schnell und möglichst exklusiv die auflagen- quoten- oder klickstärkste Story zu bringen?
Werden sich die Fußballer bzw. Sportler ändern, ändern können, weil sich einer von ihnen umgebracht hat?
Werden sich die Menschen in unseren gegenwärtigen, allgemein fast als göttlich gegeben betrachteten, Rahmenbedingungen ändern? Im Hinblick auf Depression? Oder im Hinblick auf das Leben? Ihr Leben?
Werden also die vielen, sich so betroffen zeigenden Menschen, etwas in ihrem Leben ändern?
Und mit Ändern ist nachhaltiges Ändern gemeint, nicht nur die 3 Wochen Medienhype, die so ein Event andauert.
Wird sich wirklich was ändern?