Wenn mich die übriggebliebenen Kenntnisse in der allgemeinen Wahrscheinlichkeitslehre nicht allzu arglistig täuschen, wären für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der am Freitag Abend in Kapstadt stattfindenden Auslosung für die WM 512 unterschiedliche Gruppenkonstellationen möglich. Oder? Vier Gruppentöpfe, in jedem Topp acht Teams, macht acht mal acht mal acht Möglichkeiten.
Und am Freitag um acht Uhr abends darf dann gerne darüber disktutiert werden, ob die Zusammenstellung GER/GRE/CHI/AUS nun schon unter den Top-Ten der einfachsten Gruppen rangiert oder nicht.
Für alle, die solch Kompliziertheiten lieber visuell vorgebraten bekommen möchten, hat das infografikinfernalste Blog nördlich des Tafelbergs mal flink eine tagesaktuelle Fotografie aus Kapstadt mit einigen Buchstaben, Kringeln und Pfeilen versehen, auf dass es irgendwie einen Sinn ergeben möge. Und auch die Sherlocken unter euch sollen nicht zu kurz kommen, gesucht wird ein geheimfavoritiger Buchstabendreher.
Wir haben da also die vier Töppe, wir haben die acht Gruppen, und wir haben zwei Subkontinente, die die Fifa am Mittwoch erst noch den beiden Fünfer-Töpfen zuordnen muss, man konnte sich offenbar nicht so recht entscheiden. Außerdem haben wir der Gruppe A (erster Ball von links) bereits den Gastgeber zugeordnet, weil das eben so ist.

(Was dieser Plattenbau da auf der halbrechten Position zu bedeuten hat, wissen wir leider auch nicht.)
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Cool, ich kann klugscheissen und mit meinem fast unbegrenzten Wissen glänzen:
Dieser “Plattenbau” ist ein (ehemaliges(?, da bin ich mir nicht mehr ganz sicher) Getreidesilo in Kapstadt, direkt am Hafen. Links das Schiff liegt im übrigen auf einem Trockendock.
Die Bälle waren allerdings voriges Jahr noch nicht dort…