Nicht-ganzes Interview mit Theo Zwanziger

— Nachtrag —
Stefan Niggemeier las die WamS. Und tippte also ab:

Sie selbst haben auch ein Zeichen gesetzt und sich juristisch gewehrt, weil Sie in einem Internet-Blog als „unglaublicher Demagoge” bezeichnet wurden. War das nötig?
Zwanziger: Wer mein Engagement gegen Rechtextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung verfolgt, der wird dafür Verständnis haben. Ich bin nicht empfindlich, wenn ich sachlich kritisiert werde. Aber ich wehre mich auch entschieden, wenn ich mit Unwahrheiten und Unterstellungen in ein falsches Licht gerückt werde. Die massive Kampagne dieses Journalisten, der mich in die Nähe eines Volksverhetzers im strafrechtlichen Sinne gerückt hat, hat mich tief getroffen. Hier wurde meine persönliche Ehre bewusst verletzt, da gibt es bei mir keine Kompromisse.

Und auch wenn es Usus ist, Selbstproduziertes online nur verkürzt zu bringen, scheint es doch wenig sinnvoll, eine kribbelige Frage hinsichtlich “Internet-Blogs” (wer traut sich zuerst, auf das Erklärbär-Präfix zu verzichten?) nur auf Papier zu drucken.

Bei Google ist aktuell sowohl bei den News als auch in der normalen Web-Suche ein Interview der Welt am Sonntagmit Theo Zwanziger verzeichnet, in dem offenbar auf die Causa Weinreich Bezug genommen worden ist. Es wäre nach der FTD die zweite Erwähnung in einem Verlagsmedium. In dem Interview selbst ist die bei Gugel erkennbare Passage (“Sie selbst haben auch ein Zeichen gesetzt und sich juristisch gewehrt, weil Sie in einem Internet-Blog als “unglaublicher Demagoge” bezeichnet wurden. …”) nicht aufgeführt. Allerdings gibt es einen Verweis auf das komplette Interview in der gedruckten WamS.

Liest die jemand? Und was steht drin? Und warum eigentlich nicht online?

— Worum gehts überhaupt? —
Diskussion bei Jens Weinreich
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